Eine Hörschwäche erkennt man nicht einfach so. Denn häufig tritt sie schleichend auf und ihre Entwicklung zieht sich über viele Jahre hin. Meist sind es dann Familienmitglieder, Freunde oder Kollegen, die es zuerst merken, wenn jemand nicht mehr ganz Ohr ist und sich
immer mehr von seine Umwelt isoliert. Zum Beispiel weisen Nachbarn auf die hohe Lautstärke des Fernsehers hin. Oder man überhört das Telefon oder das Klingeln an der eigenen Haustür. Und das immer häufiger. Diese Signale sollte man ernst nehmen.
Typische Anzeichen für Hörschwächen sind
Fernsehen oder Radio so laut drehen, dass andere sich beschweren
sich beim Hören sehr anstrengen und konzentrieren müssen
bei Unterhaltungen ständig missverstehen
ein Ohr bevorzugen
ständig Menschen bitten, etwas Gesagtes noch einmal zu wiederholen
sich aus sozialen Kontakten zurückziehen
Sobald man solche Signale bei sich oder anderen feststellt, gibt es nur einen Weg: den Gang zum Hörakustiker oder zum Hals-Nasen-Ohren(HNO)-Arzt.
Wie hört ein Schwerhöriger ?
Jeder kennt wahrscheinlich den Effekt, wenn sich zwei Menschen in einem anderen Raum unterhalten. Man hört es zwar durch die Wand hindurch, jedoch ziemlich dumpf, und versteht kein Wort. So etwa hört ein Mensch, der einen Hörschaden im Hochtonbereich hat.